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Vereinsgeschichte
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:40 Uhr

Teil 1 Die Anfänge bis zum Ende der "Goldenen Zwanziger"

Schon seit altersher sind die Johannisberger ein lustiges Völkchen - kein Wunder, hat doch auch hier die "Rheinische Fassenacht" Tradition und wird seit vielen Jahren gepflegt.

Doch trotz dieser günstigen Vorzeichen kam es erst 1913 - nachdem einige Jahre zuvor bereits ein Versuch fehlgeschlagen war - im Garten des Gasthauses BALLMANN zur Gründung des

Kerwe- und Karnevalverein "Lustige Brüder".

ehemaliges Gasthaus "Ballmann"

Dies war die Geburtsstunde eines der ältesten und traditionsreichsten Rheingauer Carneval Vereine.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten u. a.: Johann Merten,  Heinrich Molitor,  Heinrich Wanner, Karl Zerbe, Josef Schlepper,  Georg Müller,  Karl Molitor.

Auszug aus dem Gründungsprotokoll:

"...so haben sich dann von neuem Johannisberger zusammengetan um das angefangene Werk weiterzuführen.  Sofort meldeten sich ungefähr 100 Mitglieder - ein Beweis für die Volkstümlichkeit des Vereins. Will er doch die berechtigte Freude an den Kerbe- und Karnevalstagen gleichsam organisieren und auch der Väter Bräuche und Sitten an diesen Tagen wieder aufleben lassen..."

Zum ersten Präsidenten des Vereins wählte man das Gründungsmitglied Johann Merten.

Dem Vorstand gehörten weiterhin ein zweiter Präsident, ein Schriftführer, ein Kassierer und 4 Beisitzer an.

Und schon der Erfolg der ersten Kampagne 1913/1914 bewies, dass es sich um wahrhaft "lustige Brüder" handelte.

Die Hauptaktivität lag in diesem Jahr in der Planung und Durchführung der Johanniskerb, welche man sich neben der Fastnacht ebenfalls zur Aufgabe gemacht hatte. So wurde die Kerb 1914 dann am Rathausplatz auch ganz groß aufgezogen. Nicht zu kurz kam dabei auch der närrische Gedanke , wie uns die folgende Überlieferung zeigt:

"Anläßlich der Kerb im Jahre 1914 führte man unter großer Belustigung der Zuschauer ein "Schubkarren-Rennen" durch. Die Gewinner erhielten damals als Preis 1 Mark."
(Dafür konnte man damals z.B. 6 halbe Schoppen und ein Käsebrot kaufen)

Ein Bild aus den Gründertagen

Die weltpolitischen Ereignisse des Jahres 1914 befahlen dem jungen aufstrebenden Verein bereits nach kurzem Bestehen eine 6-jährige  Zwangspause.

Am späten Nachmittag des  3. Juli 1914 verkündeten Extrablätter in ganzen Land den "Allgemeinen Kriegszustand", den Beginn des 1. Weltkrieges. Infolge der allgemeinen Mobilmachung musste auch der erste Präsident Johann Merten, zusammen mit anderen Johannisbergern, einrücken und kehrte nie wieder in seinen Heimatort zurück.

Er war das erste Johannisberger Opfer dieses unseligen Krieges.

In den wirtschaftlich schweren und entbehrungsreichen Kriegsjahren ruhte natürlich jegliche Vereinstätigkeit. Mit dem Kriegsende im November 1918 wurde dem Rheingau eine mehrjährige französische Besatzungszeit beschert.

Im Hinblick auf "den Ernst der Zeit und die drückende wirtschaftliche Notlage" verboten die Besatzungstruppen u. a. "Karnevalistische Lustbarkeit aller Art".

So verzeichnet das Protokollbuch erst im Mai des Jahres 1920 die Wiederaufnahme der Vereinsaktivitäten.

Zum neuen 1. Präsidenten wählte man Heinrich Molitor und der 2. Präsident hieß Peter Klein. Der Jahresbeitrag wurde auf 4 Mark festgelegt und man beschloss die Durchführung der ersten Nachkriegskerb am Sonntag, den 23.Juní 1920.

Das allgemeine Maskierungsverbot verhinderte zwar noch jede öffentliche Veranstaltung des Vereins, doch bereits am Fastnachtsdienstag 1920 trafen sich die "Lustigen Brüder" zu einem vergnüglichen Tanzabend im Gasthaus "Zur Schmiede" bei Gastwirt Peter Klein.

Ein Zeitungsbericht aus dem Jahr 1921.

Die Vorstandswahl im Jahr 1922 brachte dann einen Wechsel an der Vereinsspitze. 1. Präsident wurde Jakob Kempenich und Heinrich Molitor wurde zum 2. Präsidenten gewählt.

Im Protokollbuch des Jahres 1923 findet sich dann folgender Eintrag:

"In diesem Jahr mußte leider wegen der großen Arbeitslosigkeit und der starken Geldentwertung von jeglicher Veranstaltung abgesehen werden.
Merkator, Schriftführer"

Unbehelligt davon wuchs in den "goldenen" zwanziger Jahren die Zahl der Vereinsmitglieder.

Man verstand es sogar , die Kerb und Fastnacht in Johannisberg zu neuen Höhen zu führen.

1925 wechselte der Vereinsvorsitz an Johann Schlepper. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 50 Pfennig pro Quartal festgelegt.

Durch einen Erlass des Preussischen Innenministers war es ab 1925 endlich wieder möglich den Fastnachtsfreuden -zumindest in geschlossenen Räumen- unbehelligt zu frönen.

Der Innenminister stellte weiterhin anheim:

"Das Verbot des Tragens karnevalistischer Verkleidung, des Singens oder Vortragens karnevalistischer Lieder und Gedichte sowie das Werfen von Luftschlangen, Konfetti und dergleichen"

aufzuheben. Die Durchführung von öffentlichen Umzügen und sonstiger karnevalistischer Veranstaltungen auf Straßen und Plätzen blieb trotzdem noch verboten.

Ein Kerbebild des Vereins von 1925

Die Kappensitzungen der "Lustigen Brüder" wurden im Saal des Gasthauses "Zur Schmiede" veranstaltet. Der damalige Sitzungspräsident Hans Schlepper führte das Narrenschiff erfolgreich durch alle Beifallsstürme des nach Jahren der Fastnachts-Abstinenz restlos begeisterten Publikums.

 

 


Teil 2  Die Nachkriegsjahre bis zu den 60ern

 

Möglicherweise versank der Verein in den Jahren 1930 bis 1935 in eine Art "Dornröschenschlaf". Zumindest wurde die karnevalistische Unterhaltung und die Gestaltung der Johanniskerb anscheinend von Gastwirten und anderen Vereinen übernommen.

Die nächste, belegte Zusammenkunft der Mitglieder war im Februar des Jahres 1935.

In diesem Jahr galt es, ein Jubiläum vorzubereiten "800 Jahre Johanniskerb".

Anlässlich des Jubiläums veranstaltete man einen besonders großen Kerbe-Umzug, bei dem selbstverständlich auch der traditionelle "Kerwe-Hammel" mitgeführt wurde. Durch die Aufstellung eines Karussells und vieler Buden wurde die Kerb ein großer Erfolg.

Vereinsmitglieder bei der Jubiläumskerb 1935

Im Jahre 1936 setzte man eine besonders originelle Idee in die Tat um - man feierte die Kerb an Fastnacht. Die Idee fand denn auch großen Anklang, denn selten sah man so viele Menschen in Johannisberg.

An Pfingsten 1938 feierte der "Kerwe- und Karnevalverein" sein 25-jähriges Bestehen. Festplatz war die Wiese der Burg Schwarzenstein.

Bei der Jubiläumsfeier wurde eine Vereinsfahne eingeweiht. Leider ist der Verbleib dieser Fahne, die noch Ende der 50er Jahre bei allen Umzügen mitgeführt wurde, ungeklärt.

Frau Emma von Mumm stiftete dem Verein zum Jubiläum ein Halbstück Wein. Abordnungen aller Rheingauer Karnevalvereine verlebten viele fröhliche Stunden bei den "Lustigen Brüdern" und so blieb dieses Fest bei allen in freudiger Erinnerung.

Die dreißiger Jahre endeten mit mit dem Beginn des 2.Weltkrieges, durch dessen Auswirkungen das Vereinsleben wiederum vollständig zum Erliegen kam.

Durch die Initiative des späteren Vereinsvorsitzenden Jakob Gietz fanden sich die Mitglieder 1946 wieder zusammen.

An die Durchführung von Veranstaltungen war jedoch nicht zu denken. Einem Protokoll jener Jahre entnehmen wir folgendes:

"Es waren nur wenige, die sich nach ihrer Entlassung aus der Gefangenschaft zusammenfanden..."

und weiter heißt es:

"...vieler Kleinarbeit und Mühe bedurfte es, ehe sich die wenigen Wagemutigen an die Öffentlichkeit wagen durften. Und nicht zuletzt der Zusammenbruch unseres geliebten Vaterlandes und die dadurch hervorgerufene wirtschaftliche Notlage unseres Volkes im besonderen ließ den Zweifel aufkommen, ob es überhaupt angebracht erschien, kerwe- und karnevalistische Veranstaltungen durchzuführen."

Diese Schwierigkeiten konnten jedoch überwunden werden und im Juni 1947 wurde erstmals wieder das Symbol des Kerbe-Festes - "der Kerbebaum" - aufgestellt.

Im Januar 1948 wurden die ersten Nachkriegs-Kappensitzungen im Gasthaus Weis durchgeführt. Die Veranstaltungen waren - wider Erwarten - sehr erfolgreich. Die Aktiven dieser Sitzungen waren u.a. Jakob Gietz als "Präses", Hans Weis als "Protokoller", Walter Weissenfeld, Hans Klunk, Jean Horn, Bürgermeister Krahn und Fräulein Hanna Link. Als "Zeremonienmeister" fungierten Christel und Hans Eiser.

Ein Plakat aus dem Jahr 1948.

Im gleichen Jahr fand auch der erste Nachkriegs-Fastnachts-Umzug statt.

1951 wechselte der Vereinsvorsitz an den bisherigen 2.Vorsitzenden Karl Faust, der die Aufbauarbeit nach dem Kriege erfolgreich weiterführte.

Kerbeumzug in Johannisberg

Die Kappensitzungen wurden seit 1950 in der Winzerhalle veranstaltet, die pro Sitzung  für ca. 600 begeisterte Zuschauer Platz bot.

Kappensitzung 1952

Im Jahre 1960 wurde Fritz Kellner zum ersten Vorsitzenden gewählt.

 


 

 

Teil 3  Der Johannisberger Carneval Verein

 

Da nach den Wirtschaftswunderjahren die Kerb auf immer weniger Interesse stieß, beschloss man, diese in Zukunft nicht mehr durchzuführen.

Der Verein erhielt daraufhin den Namen "Johannisberger-Carneval-Verein 1913".

Die sechziger Jahre waren nicht zuletzt durch die Einführung des "Pantoffel-Kinos" für viele Vereine eine schwierige Zeit.

So ließ denn auch die Vereinskasse eine größere Feier zum 50 jährigen Bestehen im Jahre 1963 nicht zu.

Sogar der traditionelle Fastnachtsumzug fiel aus. Man nahm statt dessen am Umzug in Winkel teil. Sitzungen konnten teilweise nur mit Unterstützung der Geisenheimer und Winkler Vereine abgehalten werden.

In den Jahre 1966 - 1972 wurden sogar nur Maskenbälle durchgeführt. So ist es dem damaligen Vereinsvorsitzenden Robert Molitor  und dem Kassierer Erwin Kalmbach zu verdanken, dass der Verein die schwierigen Zeiten überstand.

Johannisberg wurde übrigens, im Vorgriff auf die Gebietsreform, 1972 ein Stadtteil von Geisenheim.

Mit neuen Ideen und dem neuen Vorsitzenden Josef Schlepper ging man in die 70er Jahre. Durch die Veranstaltungen von Familienfeiern u.ä. wurde das Interesse der Mitglieder am Vereinsleben wieder geweckt. Und aufgrund der vielfältigen Aktivitäten stieg auch die Zahl der Mitglieder wieder stark an.

Unter dem Motto "Rheinische Fröhlichkeit" feierte man im Jahre 1973 zwei Tage lang das 60-jährige Vereinsjubiläum. Außerdem fanden nach 6-jähriger Pause wieder Kappensitzungen und ein großer Jubiläumsumzug statt.

Seit 1976 werden die JCV-Kappensitzungen im neuen Johannisberger Bürgerhaus, das im Dezember 1975 eingeweiht wurde, abgehalten.

1976 und 1977 wurde zusätzlich je eine "Fremdensitzung" in Stephanshausen durchgeführt.

Zur Familienfeier "Tanz in den Mai" verpflichtete man die - auch heute noch unvergessenen - Mainzer "Tramps" Willi Görsch und Egon Häuser.

1977 war auch das Geburtsjahr der gemeinsamen Eröffnungssitzungen unter dem Motto "Alles unter einer Kapp" der vier Geisenheimer Korporationen KGL, GKC, CMC und JCV, die bis Mitte der 90er Jahre im jährlichen Wechsel veranstaltet wurden.

Ebenfalls 1977 wurde die Gründung eines "Jung-Elferrates" für die Vereinsjugend beschlossen.

Anlässlich der 65-Jahr Feier gab es 1978 erstmals ein Kinderprinzenpaar in Johannisberg. Im gleichen Jahr gab es als Orden das JCV-Emblem - der heutige "Halsorden".

Dank dem 1. Vorsitzenden Josef Schlepper und den beiden 2. Vorsitzenden Rainer Molitor und Karl-Heinz Moser gelang es dem Verein, an die großen Erfolge früherer Jahre anzuknüpfen.

Durch den plötzlichen Rücktritt des Vorsitzenden - mitten in der Kampagne 1980/81 - geriet der Verein abermals in eine schwere Krise.

Der Jung-Elferrat übernahm die Initiative und sicherte die Durchführung der Sitzungen.

Unter der Leitung von Heinz Höpp und Hugo Philippsen waren einige schwere Jahre zu überwinden. Die Johannisberger trauten der jungen Mannschaft zunächst keine größeren Erfolge zu. Doch schon bald wurden sie eines Besseren belehrt. Die Sitzungen wurden von Jahr zu Jahr erfolgreicher.

1986 beschloss der Vorstand - unter der Leitung des Vorsitzenden Norbert Thomas - die Gründung einer Kindertanzgruppe. Die Nachfragen zu den JCV Sitzungen wuchsen von Jahr zu Jahr, so dass 1988 erstmals drei und seit 1990 vier Kappensitzungen veranstaltet werden.

In den Jahren 1987 und 1988 führte der Vereinsausflug in die Geisenheimer Partnerstadt Trino (Italien). Dort nahmen die Aktiven am Wochenende nach Aschermittwoch am örtlichen Karnevalsumzug teil.

Ausflug nach Trino 1988

Auch außerhalb der Karnevalszeit ist und war der Verein vielfältig engagiert. Als Mitglied des Vereinsringes Johannisberg war man u.a. alljährlich aktiv bei der Mitgestaltung des "Fest des Weines und der Rosen" tätig.

Die Sitzungen wurden u.a. durch die Anschaffung einer vereinseigenen Licht und Tonanlage "professioneller". Seit dieser Zeit werden die Sitzungen des JCV auch auf Video für die Nachwelt erhalten.

In den Jahren 1988-1990 wurde von Rudolf Edinger erstmals Material zur Erstellung dieser Vereinschronik zusammengetragen. Anlass hierfür war insbesondere die 77-Jahr Feier 1990.

Der Vorstand des JCV im Jubiläumsjahr 1990

Zum besagten Jubiläum beschloss der Vorstand die Aufstellung eines Festzeltes und die Gründung eines Festausschusses.

Dem Festausschuss gehörten folgende Personen an:

Anne Blasnik, Rudolf Edinger, Heinz Höpp, Andreas Jakobi, Judith Klein, Sabine Mohr, Gabi Husmann-Rustler und Wendelin Wanner.

 


Teil 4  Auf ins Jahr 2000...

 

Die beim Vereinsjubiläum 1990 entstandene „verrückte Idee“ von einem Fastnachtszelt setzte der JCV 1992 in die Tat um. Seither wird in jedem Jahr auf dem Festgelände „Bolzplatz“ ein großes Zelt errichtet, wo die großen Fassenachtsveranstaltungen des JCV stattfinden.

So hat sich Johannisberg mittlerweile wahrlich zu der „Fastnachts-Hochburg“ im Rheingau und darüber hinaus entwickelt – die Veranstaltungen im Fassenachtszelt erfreuen sich äußerst großer Beliebtheit.

Nachdem es in den ersten Jahren viel Wirbel aufgrund Beschwerden von Anliegern wegen Lärmbelästigung u.ä. gab, konnte man durch konstruktive Gespräche und mit Unterstützung der Stadtverwaltung Lösungswege finden. So wird die Johannisberger Zeltfassenacht heute von der Bevölkerung voll und ganz akzeptiert und ist aus dem Johannisberger Terminkalender überhaupt nicht mehr wegzudenken.

In früheren Jahren fand traditionell dienstags ein Fastnachtsumzug in Johannisberg statt. Aufgrund ständig schwindender Beteiligung von Kapellen, Wagen und Fußgruppen – dies natürlich vor allem zeitlich bedingt, denn mittlerweile ist ja sogar der Rosenmontag als „höchster Feiertag der Narren“ fast zu einem normalen Arbeitstag geworden – beging man auch hier seit Ende der 80er Jahre neue Wege.

Gemeinsam mit den Brudervereinen CMC und ACC wurde beschlossen, den großen Fastnachtsumzug im mittleren Rheingau jeweils sonntags abwechselnd in den Gemeinden Marienthal, Aulhausen und Johannisberg stattfinden zu lassen. Somit hat sich auch diese Veranstaltung zu einem Publikumsmagnet entwickelt, nicht zuletzt dadurch, daß sich die 3 Vereine selbstverständlich gegenseitig unterstützen.

Die vier Kappensitzungen des JCV gelten sowieso schon seit spätestens Mitte der 90er Jahre - nicht nur unter der Rheingauer Bevölkerung - als Geheimtipp schlechthin.

Bereits seit Jahren werden die nummerierten Eintrittskarten im Vorverkauf unter „den Narr gebracht“ und sind dabei immer in kürzester Zeit ausverkauft. Die Aktiven bieten den Gästen dafür ein buntes Programm von Büttenreden, Zwiegesprächen, Sketchen und Parodien, abgerundet durch Gesangs- und Tanzeinlagen.

Auch die JCV-Hobbyfußballmannschaft glänzte vor allem in den achtziger und neunziger Jahren bei vielen Turnieren in der näheren oder weiteren Umgebung. Vor allem die jährlichen Fahrten zum großen internationalen Pfingstturnier am Wörthersee, dem „Kickers Velden Cup“ erfreuten sich außerordentlich großer Beliebtheit.

Seit dem Jahr 1995 ist der JCV im Vereinsregister eingetragen und nennt sich folglich nun „Johannisberger Carneval Verein 1913 e.V.“

Im gleichen Jahr entschloß man sich aufgrund der ständig wachsenden Zahl von jugendlichen Mitgliedern eine Jugendvertretung zu berufen. Der Jugendvertreter und sein Stellvertreter wird seither alle zwei Jahre von den wahlberechtigten 11- bis 16-jährigen Mitgliedern gewählt. Er gehört dem JCV-Vorstand an und ist dort stimmberechtigt.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Vereins ist die Übernahme des ehemaligen Johannisberger Rathauses seit dem Frühjahr 1999.

Nachdem der JCV jahrelang auf der Suche nach geeigneten Objekten war, konnte erfreulicherweise gemeinsam mit der Stadt Geisenheim ein entsprechender Mietvertrag abgeschlossen werden.

Das „Alte Rathaus“, welches absolut den Namen „Vereinsheim“ verdient, bietet dem JCV endlich ein „eigenes Nest“. Hier finden nun sämtliche Vorstands- oder Mitgliederversammlungen, alle Proben der verschiedenen Aktivengruppen und natürlich auch die eine oder andere schöne Vereinsfeier statt. Somit spielt sich im „Alten Rathaus“ im wahrsten Sinne des Wortes das Vereinsleben ab !

In seinem 88-jährigen Jubiläumsjahr 2001 gehören dem Johannisberger Carneval Verein ca. 330 Mitglieder an, davon ca. 60 Aktive. Der Kreis der aktiven JCV’ler erhöht sich noch einmal, wenn es gilt, die jährlichen Zeltveranstaltungen zu bewältigen – hier sind mehr als 100 Helfer im Einsatz !

Seit 1997 leitet Heinz Höpp wieder als 1.Vorsitzender wieder die Geschicke des JCV.

Dem im Jahr 1999 aufgrund des bevorstehenden Jubiläums ausnahmsweise für 3 Jahre (regulär 2 Jahre) gewählten Vorstand gehören außerdem an: 2.Vorsitzender Andreas Jakobi, 1.Kassierer Rolf Schmidt, 1.Schriftführerin Monika Wendl, 2. Kassierer Volker Prinz, 2.Schriftführerin Astrid Lohr, Inventarverwalter Frank Breuninger, Jugendvertreterin Sandra Grobe (Stellvertreterin Marlene Bott) sowie die Beisitzer Peter Hohmann, Claudia Nikkessen, Rudolf Edinger, Petra Jakobi und Heike Thomas-Zuffer.

 

Der JCV Heute...

Innerhalb des Vereins gibt es derzeit folgende Aktivengruppen: Kinderballett (ca.5-9jährige), Jugendtanzgruppe (ca.11-13jährige), Damentanzgruppe „Träubchen“ (ca.15-18jährige), eine Kindersketch-Truppe, das JCV-Männerballett, die „JCV-Bobbe“ (Tanz u. Parodie), die „Johannisberger-Sahnetörtcher“ (A-Capella-Gesang u. Parodie) und die neugegründete Herren-Gesangsgruppe „Zwölfzylinder“.

Vielfältige Mitgliederveranstaltungen , wie Fahrradtouren , Wanderungen, Stammtische  und Ausflüge, z.B. zu den Spielen der JCV Hobbyfußballer erhalten stets die Freude und Verbundenheit der Mitglieder mit ihrem JCV.

Nehmen Sie doch teil daran und werden Sie Mitglied in "unserem Verein"

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 21:30 Uhr
 

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